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Landrat Kohlmeier sagt „Danke!“
Der Nienburger Landrat Detlev Kohlmeier hat sich in einer Videobotschaft an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegediensten in Krankenhäusern, in ambulanten Diensten und in Alten- und Pflegeheimen gewandt und sich für deren Einsatz bedankt. Wir bringen dies als Audio-Beitrag. Bitte klicken Sie das nebenstehende Feld an.
Wo ist die Munition?
Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl, hat in ihrem Jahresbericht vor allem die Elitetruppe der Bundeswehr, „Kommando Spezialkräfte“ (KSK), kritisiert. Die Truppe steht unter dem Verdacht der Förderung des Rechtsextremismus. Es soll dort in großer Menge Munition verschwunden sein. Es bestehe der Verdacht, dass damit Extremisten versorgt wurden.
Quarantäne noch einmal verlängert
Für Krankenhauspatienten aus dem Landkreis Nienburg, die bis zum 8. März 2021 aus einem (auch auswärtigen) Krankenhaus entlassen werden, bleibt die 10-tägige Quarantänepflicht bestehen. Dies hat der Landkreis Nienburg in einer Allgemeinverfügung bekanntgegeben. Die Verfügung nennt auch für andere Personengruppen Einschränkungen. Sie finden die Allgemeinverfügung auf der Internetseite des Landkreises Nienburg.
Luftqualität verbessert
Die Luftqualität hat sich 2020 in Niedersachsen weiter verbessert. In keiner der 17 Messstationen sei der zulässige Jahreshöchstwert über- schritten worden. Als Gründe werden vom niedersächsischen Umwelt- ministerium genannt ein geringeres Verkehrsaufkommen, die Modernisierung der Fahrzeugflotte und die zunehmende Zahl von Elektrofahrzeugen bei gleichzeitigem Rückgang der Diesel-PKW.
Eingeständnis
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat etwas getan, was ihr überhaupt nicht liegt. Sie hat Fehler eingeräumt. Die EU habe - zu spät gehandelt bei der Zulassung der Impfstoffe - sei zu optimistisch gewesen hinsichtlich der Massenproduktion - sei sich zu sicher gewesen, dass das Bestellte auch geliefert wird. Aus dem EU-Parlament kamen Rücktrittsforderungen.
Lockdown bleibt bis 7. März
Bund und Länder haben am 11. Februar beschlossen, den Lockdown bis zum 7. März fortzuführen. Neue Beratungen sollen am 3. März stattfinden. Friseure sollen ab 1. März öffnen können, die Länder werden in eigener Zuständigkeit über Schulen und KITA‘s entscheiden. Perspektive: Bei einer Inzidenz von unter 35 sollen Einzelhandel, Museen, Galerien u. körpernahe Dienstleistungen möglich sein. Die Oppositionsparteien sehen das Ergebnis unterschiedlich u. kritisch.
Vorbilder
Geistliche, Oberbürgermeister, Landräte, Krankenhauschefs, Feuerwehr- leute, Polizeibeamte und andere wichtige Menschen haben sich impfen lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren. Solidarität sieht anders aus. Vom FC Bayern kommt der Vorschlag, die Spieler impfen zu lassen, um damit ein Vorbild zu geben. Wie bitte? Auf diese Vorbilder kann das Land leicht verzichten!
Genau hinschauen!
An Menschen, die in den Medien (Nachrichten, Pressekonferenzen) zurzeit oft zu sehen sind, lässt sich leicht erkennen, ob sie die geschlossenen Friseurläden akzeptieren oder sich heimlich doch die Haare machen lassen. Längere Haare lassen erkennen, wer sich regelkonform verhält. Doch Erleichterung ist in Sicht. Am 1. März geht‘s wieder ran an die Haarpracht. Auffällig: RKI-Chef Wieler ist seit Monaten stets gleichbleibend frisiert. Komisch! Achten Sie einmal darauf!
Kurznachrichten
Keine Eigenheime mehr?
Der Grünen-Fraktionschef im Deutschen Bundestag, Anton Hofreiter, hat vorgeschlagen, zur Vermeidung weiterer Zersiedelung und zur Ein- sparung von Energie auf den Bau von Einfamilienhäusern zu verzichten und dafür auch keine Baugenehmigungen mehr zu erteilen. Inzwischen hat sich Robert Habeck als Parteivorsitzender von diesem Vorschlag distanziert. Die Grünen sagen, das Thema werde nun von den anderen Parteien als Wahlkampfthema hochgezogen.
Düstere Aussichten
Martin Kaufhold, Augsburger Geschichtsprofessor und Experte für Epochen-Forschung, sieht die katholische Kirche in ihrer Existenz bedroht. Er gebe der Institution in dieser Form „noch etwa 20 Jahre“, sagte er der Augsburger Allgemeinen. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki werde mit seiner Haltung diesen Prozess noch beschleunigen. Woelki wird vorgeworfen, wichtige Mißbrauchs- Gutachten unter Verschluss zu halten. Das nährt Verdacht.
Corona und ÖPNV
HELIOS und Diabetes
Das niedersächsische Wirtschaftsministerium beteiligt sich mit 177.000 Euro an einer Studie aller 16 Bundesländer, welchen Einfluss der ÖPNV auf die epidemiologische Entwicklung hat. Es werden mindestens 600 Pendlerinnen und Pendler im Südwesten befragt. Die Studie wird von wissenschaftlichen Institutionen durchgeführt.
Die HELIOS-Kliniken Mittelweser sind jetzt von der Deutschen Diabetes Gesellschaft mit dem Qualitätssiegel „Klinik für Diabetespatienten“ aus- gezeichnet worden. So können Patienten mit Diabetes auch bei anderen Gründen für einen Krankenhausaufenthalt bestens betreut werden, heißt es aus dem Krankenhaus. Das Zertifikat gilt für drei Jahre und kann danach erneut beantragt werden.
Mars-Mission
Die Mars-Mission der USA verläuft bisher erfolgreich. Planmäßig setzte der Rover nach einer Reise von 472 Millionen Kilometern erfolg- reich auf dem Planeten auf. Voll gepackt mit höchst präzisen Instrumenten und Kameras hat er auch eine Drohne an Bord. Auch die hat inzwischen eigene „Lebenszeichen“ vom Mars gefunkt. Mit ihr sollen in der dünnen Atmosphäre des Mars Flugaufnahmen gemacht werden. Es werden spannende Ergebnisse von der Mission erwartet.
Polizeipräsident entlassen
Innenminister Boris Pistorius hat den Göttinger Polizeipräsidenten Uwe Lührig in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet. Zum Polizei- präsidium Göttingen gehört auch die Polizeiinspektion Nienburg/ Schaumburg. Lührig war demzufolge auch oft in Nienburg. Ihm werden Fehler bei der Aufarbeitung eines Missbrauchskandals in Northeim/ Lügde (NRW) vorgehalten. Nachfolgerin ist Gwendolin von der Osten. Sie ist die erste Frau als Polizeipräsidentin in Niedersachsen.
Vorschnelle Ankündigungen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte angekündigt, dass zum 1. März kostenlose Testmöglichkeiten für Corona zur Verfügung stehen werden. Jetzt musste er zurückrudern, weil die Voraussetzungen dafür noch nicht gegeben sind. Solche Vorgehensweisen nerven inzwischen die Bevölkerung, weil großen Ankündigungen oft nichts folgt. Es mangelt offenbar an notwendigen Abstimmungen mit den Ländern. Fazit: Schnellschüsse gehen oft daneben.
Ausforschung von Journalisten
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn soll in Berlin einen erheblichen Vermögensbestand in Immobilienform besitzen. Journalisten haben beim zuständigen Grundbuchamt recherchiert, um Hintergründe des Erwerbs zu erforschen. Jetzt hat Spahn seine Anwälte beauftragt, selbst nachzu- forschen, um welche Journalisten es sich handelt. Das Grundbuchamt hat die Namen der Journalisten herausgegeben. Journalistenverbände kritisieren das „eilfertige“ Grundbuchamt. Kann Spahn Kanzler?